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Fabrik statt Schule: „Dann hab ich halt geheiratet …“

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History | Ergreifende Erinnerungen

Fabrik statt Schule: „Dann hab ich halt geheiratet …“

Anna Lechner schildert ihr Leben als Jüngste in einem kinderreichen Haushalt einer alleinerziehenden Arbeiterin am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Ihre Lehrerin in der Bürgerschule beschwört sie, die Schule nicht abzubrechen. Anna Lechners Familie hat aber keine Wahl: Sie brauchen das zusätzliche Einkommen, um zu überleben – Anna Lechner muss in die Schuhfabrik.

Anmerkung der Redaktion:
Löhne wurden an Arbeiter früher in aller Regel einmal in der Woche, meistens am letzten Arbeitstag, am Samstag, ausbezahlt. Um sich Lebensmittel leisten zu können, verschuldeten sich viele Menschen während der Woche, ließen in Geschäften „anschreiben“, um ihre Schulden nach Erhalt des Lohnes zu begleichen.

Die Bürgerschule war im Schulsystem der Monarchie eine Fortsetzung der Volksschule. Sie wurde im Zuge der Schulreform von 1927 durch die Hauptschule ersetzt.

Gestalterin: Rubina Möhring

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