Rosenkranz-Andacht 1938: Katholische Jugend gegen Hitler

Rosenkranz-Andacht 1938: Katholische Jugend gegen Hitler

06:40 Min.

Rosenkranz-Andacht 1938: Katholische Jugend gegen Hitler

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Rosenkranz-Andacht 1938: Katholische Jugend gegen Hitler

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Es war die größte Demonstration gegen den Nationalsozialismus und eines der letzten bedeutenden „Lebenszeichen“ der römisch-katholischen Kirche in der NS-Zeit nach dem „Anschluss“ Österreichs an das „Dritte Reich“ im März 1938: die Rosenkranzandacht im Wiener Stephansdom vor 75 Jahren, am 7. Oktober 1938.

Es war die größte Demonstration gegen den Nationalsozialismus und eines der letzten bedeutenden „Lebenszeichen“ der römisch-katholischen Kirche in der NS-Zeit nach dem „Anschluss“ Österreichs an das „Dritte Reich“ im März 1938: die Rosenkranzandacht im Wiener Stephansdom vor 75 Jahren, am 7. Oktober 1938. Eine von mehreren tausend jungen Katholikinnen und Katholiken, die damals ein Zeichen gegen die Gleichschaltung der Gesellschaft durch die Nationalsozialisten setzten, war Johanna Paradeiser. Die heute 93-Jährige stammt aus einer alteingesessenen Döblinger Familie. Ihr Vater – Hans Karl Zeßner-Spitzenberg – war sowohl Vertrauter von Otto Habsburg als auch Mitarbeiter des damaligen Wiener Erzbischofs Kardinal Theodor Innitzer. Und – eines der ersten NS-Opfer: Zeßner-Spitzenberg starb am 1. August 1938 im Konzentrationslager Dachau. Die „Orientierung“ hat mit Johanna Paradeiser über die zwiespältige Rolle von Kardinal Innitzer gesprochen – und über ihre Erinnerungen an diesen denkwürdigen 7. Oktober 1938.



Mehr dazu:
- Sendungsprofil "Orientierung"
- Lexikon (religion.ORF.at): Christentum