Unser Österreich: Land der Berge: 125 Jahre Kilimandscharo

Unser Österreich: Land der Berge: 125 Jahre Kilimandscharo

43:01 Min.
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Unser Österreich: Land der Berge: 125 Jahre Kilimandscharo

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Als Entdecker Ostafrikas gelten allgemein die Engländer, die Rolle Österreichs und der österreichisch-ungarischen Monarchie wird dabei weitgehend übersehen. An heute oft schon vergessene Ostafrika-Forscher erinnert "Land der Berge" in zwei Dokumentationen.

Sagen- und geschichtsumwoben ragt der Kilimandscharo an der Grenze zwischen Kenia und Tansania aus der Steppe hoch. Mit 5.895 Metern ist er der höchste Berg Afrikas. Schon vor Jahrhunderten hatten portugiesische Seeleute auf der Fahrt zu den Pfefferküsten Indiens am Strand Ostafrikas von einem silbern in der Sonne glänzenden Berg im Inneren des Landes gehört. Aber erst 1848 erblickte der erste Europäer den Berg: Vom Anblick des schnee-und gletscherbedeckten Bergriesen überwältigt, sank der deutsche Missionar Johann Rebmann in die Knie. Nach vielen vergeblichen Anläufen
gelang dann vor 125 Jahren die Erstbesteigung. Der Deutsche Hans Meyer verpflichtete nach drei gescheiterten Versuchen einen der besten Alpinisten und Bergführer jener Zeit: Ludwig Purtscheller. Dieser führte am 6.Oktober 1889 Mayer und einen einheimischen Träger auf den Kibo, den höchsten der drei Kilimandscharo-Gipfel. Jahrzehnte später sorgte ein amerikanischer Schriftsteller für literarischen Weltruhm des Berges: Ernest Hemingway.