Aus dem Rahmen: Sisi - Museum

Aus dem Rahmen: Sisi - Museum

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Aus dem Rahmen: Sisi - Museum

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Als am Weihnachtstag 1837 in einem Münchner Palais ein Mädchen das Licht der Welt erblickte, das bald auf den Namen Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern getauft wurde, ahnte niemand, dass man 175 Jahre später in einem eigenen Museum auf ihren Spuren wandeln kann.

Denn das aufgeweckte Mädchen aus dem bayrischen Hochadel sollte Österreichs jungem Kaiser Franz Joseph I. den Kopf verdrehen, seine Gemahlin und Mutter von vier Kindern werden und als Sissi in die Geschichte eingehen. Freilich nicht nur als schöne, ewig junge Kaiserin, sondern auch als unglückliche, von der Last der strengen höfischen Etikette fast erdrückte Frau, die sich in einen fast krankhaften Schönheits- und Schlankheitswahn flüchtet.

Das Sissi-Museum in der Wiener Hofburg widmet sich dieser privaten Seite der mythenumrankten Kaiserin: Mit mehr als 300 Objekten aus ihrem persönlichen Besitz - vom Schönheitsrezept über die Reiseapotheke bis zum berühmten, diamantbesetzten Haarstern - wird Sissis Lebensweg nachgezeichnet und zwar bis zum tragischen Ende: Auch jene Feile ist zu sehen, mit der der Anarchist Luigi Lucheni ihrem Leben ein gewaltsames Ende setzte.