Ihr Browser hat die automatische Wiedergabe von Videos deaktiviert.

Wissenschaft | MERYNS sprechzimmer

Alternativmedizin: Wirklich alles nur Placebo?

Ob Akupunktur, TCM, Homöopathie, Bachblüten oder bald auch Waldbaden auf Rezept: Die sogenannte "Alternativmedizin" in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen ist ein fixer Bestandteil im Gesundheitsbetrieb. Es mag an mangelnden Studien liegen, aber wissenschaftliche Evidenz gibt es nur in den wenigsten Bereichen. Wirtschaftliche Erfolge liegen zweifelsohne vor, schließlich ist Alternativmedizin auch ein großes Geschäft. Mit Alternativmedizin ist hierzulande weniger Schamanismus, als vor allem das Verwenden von Naturheilmitteln, Körperheilverfahren und Entspannungstechniken gemeint. Die ganzheitliche Zuwendung zum Menschen mag es sein, die alternativen Therapien so großen Zulauf beschert. Als Komplementärmedizin - zum Beispiel nach Operationen oder in der Krebstherapie - hat sie in manchen Bereichen auch Einzug in die konventionelle Medizin gehalten. Vielleicht könnten beide Disziplinen viel voneinander lernen. Wann spricht man also von Medizin? Wenn sie wirkt? Wenn ihre Wirkung wissenschaftlich belegt ist? Internist Prof. Siegfried Meryn versucht mit Dr. Elisabeth Lazcano, Psychiaterin und Homöopathin, und Christian Kreil, dem Autor des Buches "Fakemedizin" eine Standortbestimmung zwischen Evidenz, Placebo und Heilsversprechen. Oder gilt ohnehin nach wie vor: Wer heilt, hat Recht?

Informationen zu Cookies im ORF.at Netzwerk

Diese Seite verwendet Cookies. Diese dienen dazu, die Funktionalität dieser Website zu gewährleisten sowie die Nutzung der Website zu analysieren. Weiters verwenden wir optionale Cookies, um unsere Werbeaktivitäten zu unterstützen. Nähere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Cookie-Präferenzen