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Talk | Im Zentrum

Die beschädigte Demokratie - Orbans Politik und Europas Alarmrufe

Kann Ungarn Mitglied der Europäischen Union bleiben? Diese Frage stellen einige Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union mit aller Ernsthaftigkeit. Anlass ist ein ungarisches Gesetz, das Informationen über Homosexualität einschränkt und das EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen als "Schande" bezeichnet hat. Während der ungarische Regierungschef Orban darin keine Diskriminierung sieht, ist es für seine Kritiker der nächste Schritt Ungarns in Richtung illiberale Demokratie. Die Debatte erhielt europaweite Aufmerksamkeit, als bei der Fußball-Europameisterschaft mit Regenbogenfarben Solidarität mit Homosexuellen in Ungarn demonstriert werden sollte. Wie sollen Österreich und die anderen EU-Staaten auf die politischen Entwicklungen in Ungarn reagieren? Ist das jüngste Gesetz mit den europäischen Grundwerten überhaupt vereinbar?
Darüber diskutieren bei Claudia Reiterer:

Othmar Karas
Vizepräsident des Europäischen Parlaments, ÖVP

Ewa Ernst-Dziedzic
Nationalratsabgeordnete, Die Grünen
Sprecherin für Außenpolitik, Migration, Menschenrechte, LGBTI

Paul Lendvai
Publizist, Buchautor

Dávid Vig
Direktor Amnesty International Ungarn

Boris Kálnoky
Leiter Medienschule Mathias Corvinus Collegium, Budapest

Franziska Tschinderle
Journalistin "profil"

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