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Ausnahmezustand in Ischgl

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History

Ausnahmezustand in Ischgl

Ischgl war einst ein armes Bauerndorf, bis man 1963 die längste Seilbahn im ganzen Land baute. Die folgenden Jahre brachten einen gigantischen wirtschaftlichen Aufschwung und rasch wurde aus den Bergen rund um Ischgl eines der modernsten Skigebiete Österreichs. Ein Hoteldorf, das 1,4 Millionen Nächtigungen zählt. Man wirbt mit 236 Pistenkilometern und 1.200 Schneekanonen. Die gigantischen Liftanlagen können jede Stunde 94.000 Menschen zu Berg befördern, erzählt man stolz. Seit Ausbruch der Coronakrise herrscht in Ischgl der Ausnahmezustand. Die Partystimmung ist Vergangenheit, die Lage ist angespannt. In ganz Europa gilt der Tiroler Ort als eines der Epizentren der Pandemie. Die internationale Kritik ist groß, weil die Verantwortlichen vor Ort tagelang gezögert haben, die laufende Skisaison vorzeitig zu beenden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall. Seit 13. März 2020 steht Ischgl unter Quarantäne. Reporter Ed Moschitz hat Ischgl schon im Jänner mit der Kamera besucht. Im März interviewte er Verantwortliche, Mitarbeiter und Einheimische und dokumentiert für seine Reportage den Umgang des Tourismusorts mit der Krise.

Sendung: Am Schauplatz
Gestaltung: Ed Moschitz

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