Der WBO-Skandal

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History | Die Geschichte des Burgenlands

Der WBO-Skandal

Die WBO, die Wohnbaugenossenschaft Ost, die im gesamten Burgenland Häuser und Wohnungen baute, wurde durch die Machenschaften ihres Managements in den Ruin getrieben.

WBO-Obmann Rauchwarter war auch ÖVP-Landtagsabgeordneter, wodurch der Fall auch eine brisante politische Dimension erhielt. Der wirtschaftliche Schaden wurde damals grob auf 500 Millionen Schilling geschätzt - das genaue Schadensausmaß konnte nie ermittelt werden.

Das Land setzte sich bei den Banken erfolgreich dafür ein, dass die Siedler die Affäre unbeschadet überstehen. Auf politischer Ebene zog Rauchwarters Parteiobmann Franz Sauerzopf die Konsequenzen und trat auch als Landeshauptmannstellvertreter zurück. Später wurden die Vorerhebungen gegen ihn eingestellt. Rauchwarter wurde zunächst zu zehn Jahren Haft verurteilt und später vorzeitig entlassen. Auch einige seiner Mitarbeiter und Freunde mussten ins Gefängnis. Insgesamt saßen im Zuge mehrerer Prozesse 29 Personen auf der Anklagebank. Sauerzopf kehrte später in die Politik zurück.


Sendung: Burgenland heute
Moderation: Elisabeth Pauer
Gestaltung: Norbert Lehner
Im Bild: Ernst Rauchwarter (ÖVP), Dr. Franz Sauerzopf (ehemaliger Landesparteiobmann, ÖVP)

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