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History | Die älteste Weltreligion

Die Künstler, die Antisemiten und die Salzburger Festspiele

Am 22. August 1920 begann mit der Aufführung des "Jedermann" die Geschichte eines der bedeutendsten Kulturfestivals der Welt. Inszeniert vom damaligen Starregisseur Max Reinhardt, der gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal für die Gründung der Salzburger Festspiele verantwortlich war. Doch von Beginn an war das Festival begleitet von antisemitischen Angriffen auf die federführenden Künstler, zu extravagant war etwa der Lebensstil des Gründers Max Reinhardt. Und dass die jüdischen Künstler katholische Stoffe für ihre Theaterarbeit verwendeten, war alles andere als gern gesehen. Der Antisemitismus richtete sich gegen die Künstler wie auch gegen andere Juden, die die Gegend für ihre Sommerfrische nutzten. Mit dem stärker werdenden Nationalsozialismus wurde die Stimmung immer bedrohlicher bis 1938 die Machtübernahme durch die Nazis erfolgte.
Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Salzburger Festspiele widmet sich diese Dokumentation aus dem Jahr 2020 dem unmittelbaren Umfeld der Festspiele in den Jahren 1920 - 1938. Sie beschreibt die Welt der Festspiele und der Künstler sowie die näher rückende politische Gefahr, die 1938 letztlich in der Einverleibung der Festspiele durch die Nazis mündete.

Gestaltung: Sabrina Peer
Interview mit: Helga Rabl-Stadler (Präsidentin Salzburger Festspiele); Johannes Hofinger (Historiker, Stadtarchiv Salzburg); Albert Lichtblau (Zeithistoriker); Max Reinhardt (Regisseur, Schauspieler und Intendant/ Archiv); Dominik Sedivy (Leiter Richard Strauss Institut, Garmisch-Patenkirchen); Christian Strasser (Autor).

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