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Vertrieben und vergessen

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History | Die Geschichte des Burgenlands

Vertrieben und vergessen

Von der großen Tradition jüdischen Lebens im Burgenland ist wenig übrig geblieben. Im Burgenland leben heute nur mehr ganz wenige Juden. Zu Wort kommen Zeitzeugen wie die in New York lebende Alicia Latzer. Sie wurde 1938 mit ihrer Familie vertrieben und bemüht sich um die Rückgabe wertvoller Gemälde, die damals geraubt wurden.

Heinrich Trebitsch erzählt vom Leben der Eisenstädter Juden vor 1938 und ihrer Vertreibung aus dem Burgenland. Er selbst überlebte einen Todesmarsch ins KZ Mauthausen und kehrte nach dem Krieg nach Eisenstadt zurück.

In den ehemals berühmten "Heiligen Sieben Gemeinden" erinnern nur noch einige Bauten an jüdisches Gemeindeleben, wie die Synagoge in Kobersdorf, einige Friedhöfe und das Haus, in dem jetzt das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt untergebracht ist.


Sendung: Österreich-Bild
Gestaltung: Norbert Lehner
Mitwirkende: Alicia Latzer, Johannes Reiss (Österreichisches Jüdisches Museum), Erwin Hausensteiner, Raimund Fastenbauer (Israelische Kultusgemeinde), Heinrich Trebitsch, Jonny Moser

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