Rabinovici: „Es war sozusagen ein Leichentanz“

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History | Ergreifende Erinnerungen

Rabinovici: „Es war sozusagen ein Leichentanz“

Die jüdische Schoah-Überlebende Schoschana Rabinovici (geb. 1932) spricht in diesem Beitrag über den Einmarsch der deutschen Wehrmacht in ihrer Heimat Litauen, mit der ihre behütete Kindheit ein jähes Ende fand: Ihr Vater wurde verschleppt, sie selbst und ihre Mutter zunächst im Ghetto von Wilna interniert. Dort hat die 12-jährige Schoschana den Tod täglich vor Augen: Die Krematorien konnten die zahlreichen Toten nicht mehr aufnehmen, sodass diese auch auf Scheiterhaufen im Lager verbrannt wurden. Eindringlich beschreibt Rabinovici den Anblick, der sich ihr dort bot, als makabren Leichentanz. Auf der Flucht vor der vorrückenden Roten Armee wurden die beiden Frauen schließlich auf einem sogenannten Todesmarsch immer weiter nach Westen getrieben. Einem weiteren Todesmarsch verweigerten sich Mutter und Tochter und blieben im Lager zurück, wo sie schließlich von der Roten Armee befreit wurden.

Sendung: Die letzten Zeitzeugen Teil 2. Interviews mit Überlebenden des Holocaust
Interviewerin: Sabrina Peer

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