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Franziska Jägerstätter: Einer, der „Nein“ sagte

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History | Ergreifende Erinnerungen

Franziska Jägerstätter: Einer, der „Nein“ sagte

Als überzeugter Österreicher und Christ konnte Franz Jägerstätter aus St. Radegund in Oberösterreich einen Kriegsdienst im illegitimen Angriffskrieg des NS-Regimes nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Als er im Frühjahr 1943 die Einberufung erhielt, fasste Jägerstätter den Entschluss, den Dienst in der deutschen Wehrmacht zu verweigern. Zuvor hatte er den Rat des Linzer Bischofs gesucht, der ihm angesichts der schwerwiegenden Konsequenzen vergeblich davon abriet, wie seine Ehefrau Franziska Jägerstätter (1913–2013) in diesem Beitrag erzählt. Bereits in Linz inhaftiert, versuchte Jägerstätter zwar noch, sich zum Sanitätsdienst zu melden – eine Tätigkeit, die er mit seiner christlichen Überzeugung vereinbaren können hätte –, doch wurde ihm diese Möglichkeit nicht mehr gewährt: Im Juli 1943 wurde Franz Jägerstätter wegen Wehrkraftzersetzung in Berlin zum Tode verurteilt und im August in Brandenburg hingerichtet. Für seinen Mut, sich aufgrund seiner christlichen Überzeugung dem verbrecherischen und menschenverachtenden NS-Regime entgegenzustellen, wurde Franz Jägerstätter 2007 seliggesprochen.

Sendung: Besser die Hände gefesselt als der Wille. Die Konsequenz des Franz Jägerstätter
Gestaltung: Andreas Gruber

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