Zeichnen gegen das Vergessen

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History | Vom Staatsvertrag bis jetzt

Zeichnen gegen das Vergessen

Mit Kohlestift zeichnet der Maler Manfred Bockelmann auf grober Juteleinwand die Porträts getöteter Kinder. Auf den Bildern blicken sie den Betrachter verängstigt und völlig entwurzelt an. "Warum ich?", fragen sie. Die Kinder waren zwischen zwei und achtzehn Jahre alt und wurden in den Konzentrationslagern Auschwitz-Birkenau, Mauthausen und Theresienstadt sowie an anderen Orten ermordet.
Zum Gedenken an das Bombenattentat von Oberwart am 4. Februar 1995 hat der Künstler seine Ausstellung "Zeichnen gegen das Vergessen" erweitert, um den vier ermordeten Roma ein bleibendes Andenken zu setzen.

Sendung: Kultur Heute
Gestaltung: Silvia Freudensprung-Schöll
Mitwirkende: Manfred Bockelmann (Künstler), Stefan Horvath (Vater eines Opfers)

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