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History | Kampf dem Klimawandel

Wo das Schnitzel herkommt

Das Wiener Schnitzel gilt als die Lieblingsspeise der Österreicherinnen und Österreicher. Wer aber in einem der vielen Wirtshäuser des Landes ein Schnitzel bestellt, bekommt in den meisten Fällen Kalbfleisch aus den Niederlanden auf den Teller. Eine Realität, die nur wenigen bewusst und bekannt ist. Aus gutem Grund. Die österreichische Gastronomie wehrt sich seit vielen Jahren dagegen offenzulegen, wo all die Millionen Rinder, Schweine und Hühner aufgewachsen sind, die in den heimischen Küchen verarbeitet werden. Der Grund dafür ist simpel: Es geht ums Geld. Weil ausländische Landwirtschaftsfabriken effizienter und billiger produzieren können, wird auch dort eingekauft. So importiert Österreich jährlich das Fleisch von bis zu 115.000 Kälbern. Ähnlich sieht es beim Rindfleisch aus, jährlich werden 80.000 Rinder aus Kroatien, Tschechien und aus der Slowakei zum Schlachten ins Land gebracht. Die Haltungsbedingungen sind in diesen Ländern deutlich schlechter als jene in Österreich, der Stress durch die Tiertransporte enorm. Der Großteil des ausländischen Billigfleisches landet in der Hotellerie, in industriellen Großküchen oder im Wirtshaus ums Eck.

Sendung: Am Schauplatz
Gestaltung: Nora Zoglauer

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