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Der längste Tag - 18 Stunden, die Österreichs Schicksal entscheiden

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History | Beginn der NS-Herrschaft

18 Stunden, die Österreichs Schicksal entscheiden

Der 11. März 1938 ist ein entscheidender Tag in der österreichischen Geschichte. Am frühen Morgen wird der damalige Bundeskanzler Kurt von Schuschnigg telefonisch mit der Meldung geweckt, die Grenze zum Deutschen Reich sei gesperrt. Zwei Tage vor der Volksbefragung über die Unabhängigkeit Österreichs eskalieren die Drohungen Hitler-Deutschlands gegen Österreich. Kanzler Schuschnigg lässt sich im Morgengrauen zum Stephansdom führen und betritt anschließend das Kanzleramt am Ballhausplatz. Er wird es 18 Stunden später unter Bewachung von SS-Männern verlassen. Davor hat Österreich unter dem Druck deutscher Ultimaten kapituliert. Die TV-Dokumentation von Gerhard Jelinek beschreibt den "längsten Tag", der für Hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher zum persönlichen Schicksalstag wird. Der 11. März ist ein welthistorisches Ereignis, das schließlich 18 Monate später in den Zweiten Weltkrieg münden wird.

Sendung: Menschen & Mächte
Gestaltung: Gerhard Jelinek
Interview mit: Gudula Walterskirchen (Historikerin), Sven Keller (Historiker München), Wolfgang Maderthaner (damals Generaldirektor des Staatsarchivs), Kurt Schuschnigg (damals Bundeskanzler), Oliver Rathkolb (Historiker), Heinrich Schuschnigg (Neffe von Kurt)

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