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History | Vom Staatsvertrag bis jetzt

Nachruf auf Universalkünstler Arik Brauer

Zeit seines Lebens steckte er sein "Köpferl nie in den Sand". Der Maler, Bildhauer, Sänger, Musiker, Tänzer, Architekt und Poet erhob seine Stimme auch für Freiheit, Demokratie und Solidarität. Am 24. Jänner 2021 ist der Universalkünstler Arik Brauer wenige Tage nach seinem 92. Geburtstag in Wien gestorben. Brauer war der große Geschichtenerzähler unter Österreichs Malern. Aber nicht nur auf der Leinwand - sondern etwa auch, wenn er das Alte Testament nacherzählte und damit einen Bestseller ablieferte. Oder in seinen Dialekt-Songs, mit denen er sich zwei Goldene Schallplatten ersungen hat. Dabei wollte Arik Brauer gar nicht Sänger sein, sondern Maler - dem Multitalent gelang beides und noch viel mehr. Gemeinsam mit Weggefährten wie Rudolf Hausner und Wolfgang Hutter gründete er die Wiener Schule des Phantastischen Realismus, mit seinen Bildern, Gedichten und Liedern schuf er ganz eigene Welten, voller Farbe, Symbolkraft, real und surreal, oft verrätselt. Mit ihm verliert Österreich auch eine politische Integrationsfigur, einen Mahner vor Faschismus und Antisemitismus und nicht zuletzt einen großzügigen Menschen.

Sendung: Kulturmontag
Gestaltung: Markus Greussing; Sandra Krieger (Mitarbeit)
Interview mit: Walter Gröbchen (Musikjournalist); Franz Smola (Kurator); Edelbert Köb (Kunstexperte); Danielle Spera (Direktorin, Jüdisches Museum Wien).

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