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a.viso - 12.02.2012 09:05 Uhr
Beiträge
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Konzert: Sting (02:40)
Nach dem enormen Erfolg seiner nordamerikanischen Konzertreise kommt Sting mit seiner "Back To Bass"-Tour jetzt auch nach Europa. In Wien wird er bei seinem einzigen Österreichkonzert am Sonntag (19.2.) im Gasometer auftreten. Zum 25-jährigen Jubiläum seiner Solo-Karriere wird der Fokus auf sein Hauptinstrument, den Bass, zurückgeführt, alle Hits auf ihren einzigartigen Kern reduziert und so pur präsentiert, wie seit Jahren nicht mehr. Wie auf "25 Years", der kürzlich erschienenen Box-Set-Collection, finden sich bei dieser Tour vor allem Songs seiner erfolgreichen Solo-Karriere im Live-Programm wieder: von seinem Debüt 1985 "The Dream Of The Blue Turtles" bis hin zu seiner jüngsten Veröffentlichung "Live In Berlin". Wie immer hat der charismatische Popstar aber auch eine Auswahl der größten Hits von The Police im Programm. Begleitet wird Sting auf seiner Tour von einer fünfköpfigen Band.
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Buchtipp: 200 Jahre Charles Dickens (02:36)
2012 jährt sich der Geburtstag von Charles Dickens zum 200. Mal. Trotz seiner bescheidenen Anfänge als Kinderarbeiter wurde Dickens der einflussreichste Autor seiner Generation und nutzte seine Berühmtheit dazu, in Werken wie "Eine Weihnachtsgeschichte" oder "Oliver Twist" für mehr Menschlichkeit zu schreiben. Auch heute nimmt der Schriftsteller - nicht zuletzt durch unzählige Adaptionen seiner Werke für Film und Fernsehen - Einfluss auf die moderne Kultur. Wegen seiner Massenwirksamkeit ist Dickens zu Unrecht oft als sentimentaler, oberflächlicher Erzähler verschrien - doch es gibt genügend neue Seiten an dem großen Dichter zu entdecken.
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Neue CD von Roberto Alagna: "Pasión" (02:31)
Nicht Klassik, sondern Klassiker aus Südamerika singt Opernstar Roberto Alagna auf seiner neuen CD "Pasión". Alagna kehrt damit zurück zu seinen Wurzeln - schon als 17-Jähriger ist er in Pariser Nachtclubs aufgetreten - mit Boleros, Rancheros und Tangos; untertags studierte er Operngesang. Kein Wunder also, wenn Alagnas Version der südamerikanischen Standards trotz operngeschulter Tenorstimme den Volkslied-Ton trifft: Gekonnt schmalzt er die weltberühmten Standards von "Quizás" bis "Cielito Lindo".
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Ausstellung: "Polaworld" von Bruno Bisang (02:33)
"Polas", so nannte man früher die Testbilder in der Mode- und Werbefotografie. Diese mit einer Polaroid-Sofortbildkamera gemachten Fotos dienten im vor-digitalen Zeitalter der Fotografie als wichtige erste Orientierung am Set für Fotografen, Stylisten und Models. Das Grazer Fotoatelier Jungwirth präsentiert noch bis 6. Mai 2012 in der Schau "Polaworld" einen peniblen Sammler dieser "Polas": den Schweizer Modefotografen Bruno Bisang. Im Laufe von 30 Jahren hat Bisang 4.000 Polas gesammelt und im 2011 erschienen Buch "30 Years of Polaroids" zusammengefasst. 40 ausgewählte Polas, inzwischen auch gescannt und auf größere Formate gebracht, zeigen unter anderem Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Victoria Beckham, Monica Bellucci oder Carla Bruni. Die Polas seiner Sofortbildkamera waren auch als Erinnerungsfotos gedacht. Sie zeigen die Models manchmal nach dem Shooting, noch eine Spur privater und näher. Widmungen und Fingerabdrücke, geben den Bildern den besonders persönlichen Touch. Zeitlose Schönheit gepaart mit der Aura der Vergänglichkeit einer verschwundenen Sofortbildtechnik.
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Schimmelpfennig "Das fliegende Kind" (02:05)
Roland Schimmelpfennig zählt zu den meistgespielten deutschsprachigen Dramatikern. Seine Themen findet er im Alltag, eine rasend schnelle Taxifahrt in Berlin war Inspiration für sein neues Stück "Das fliegende Kind". Ein Autounfall verändert das Leben der Beteiligten schlagartig. Schimmelpfennig inszeniert selbst. Premiere ist am 4. Februar im Wiener Akademietheater.
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Ausstellung: "Anselm Kiefer" (02:32)
Seine Bilder sind monumentale Riesencollagen aus dicken Farbschichten vermischt mit Kohle, Erde oder Sand, auf denen Gegenstände wie Sessel, Schiffe aus Blei oder Äste ihren Platz finden. Anselm Kiefer zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart, war bereits 1980 auf der Biennale in Venedig vertreten und mehrfach zur Documenta geladen. Zeitgeschichte, Mystik, aber auch Literatur, das sind die Themen, die Anselm Kiefer tief in seine Leinwände einarbeitet. Dafür wurde er 2008 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Im Essl-Museum in Klosterneuburg sind jetzt Werke der hauseigenen Sammlung des großen Meisters zu sehen.
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Glenn Gould on Television (02:34)
"The Complete CBC Broadcasts 1954 -1977": Er war ein Genie, ein Getriebener, ein Virtuose am Klavier: Glenn Gould. Vor 30 Jahren ist der Ausnahmekünstler an einem Schlaganfall gestorben. Aus diesem Anlass bringt Sony jetzt auf zehn DVDs die Fernsehauftritte des grandiosen Einzelgängers heraus. "Glenn Gould on Television" zeigt die legendären Interviews mit dem Musikjournalisten Humphrey Burton, aber auch seinen avantgardistischen Film "The Idea Of North", in dem Gould sich auf eine musikalische Reise begibt.
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Buch: Fotoband "The Raw and the Cooked" (02:30)
Der deutsche Fotograf Peter Bialobrzeski hält seit mehr als zehn Jahren den Wandel asiatischer Metropolen in spektakulären Fotografien fest. Für seinen neuen Fotoband "The Raw and the Cooked" - also "Das Rohe und das Gekochte" - hat er die besten Aufnahmen ausgewählt. Der Titel spielt auf die drastischen Gegensätze im Stadtbild asiatischer Megastädte an. In den Slums von Manila leben Menschen in selbstgezimmerten dreistöckigen Behausungen. Unweit davon wächst spekulative Einheitsarchitektur in den Himmel.
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Chris Rea in der Wiener Stadthalle (02:36)
Hits wie "Road to Hell" und "On the Beach" haben Chris Rea zu einem internationalen Star gemacht. Mit mehr als 30 Millionen verkauften Tonträgern zählt er zu den erfolgreichsten britischen Pop-Protagonisten. Im Jahr 2000 ist er an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Als Folge seiner schweren Erkrankung gab er 2006 bereits sein Abschiedskonzert. Seit 2009 steht der Blues-Gitarrist mit der rauchigen Stimme wieder auf der Bühne. Die Veröffentlichung des drei CDs und zwei DVDs umfassenden "The Santo Spirito Project" im vergangenen Jahr bildet den Hintergrund für seine aktuelle Europa-Tournee. Kommenden Freitag spielt der Blues-Rocker in der Wiener Stadthalle.
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Filmtipp: "Mein liebster Alptraum" (02:22)
Mit "Mein liebster Alptraum" inszeniert die aus Luxemburg stammende Regisseurin Anne Fontaine eine romantische Komödie à la française, in der sie auf renommierte Darsteller setzt, die durch ein vertracktes Beziehungsgeflecht manövriert werden. Die gebildete, aber unterkühlte Galeristin Agathe (Isabelle Huppert) und der trinkfreudige Nichtsnutz Patrick (Benoît Poelvoorde) hätten sich nach dem Elternsprechtag der Schule wohl nie mehr etwas zu sagen gehabt, hätten die Söhne nicht eine unzertrennliche Freundschaft geschlossen. Als Agathes Lebensgefährte François (André Dussolier) auch noch Sympathien für den Rüpel hegt, darf dieser beim Umbau der Wohnung als Handwerker aushelfen. Die ihm hilflos ausgelieferte Agathe ist zunächst genervt, muss sich aber bald eingestehen, dass sich Gegensätze anziehen.
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Getanzte Meisterwerke (02:32)
"Ballett des 20. Jahrhunderts in der Wiener Staatsoper": Die Wiener Staatsoper gibt Gelegenheit, weniger Bekanntes zu entdecken, und zeigt ab 19.2. Meisterwerke des 20. Jahrhunderts "made in France". Zu sehen sind Ballette, die sich an den Vorlagen französischer Literaten und Komponisten orientieren oder von französischen Choreographen umgesetzt wurden. Zu sehen ist beispielsweise die - auf der Musik von Edouard Lalo basierende "Suite en blanc", die Frankreichs Ballettikone Serge Lifar 1943 für die Pariser Oper geschaffen hat. Oder auch "L'Arlésienne", ein Ballett, das auf der literarischen Vorlage von Alphonse Daudet und der damit verbundenen Musik von Georges Bizet beruht und welches Roland Petit 1974 für die Compagnie du Ballet in Marseille kreiert hat.
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