Wiener Vorlesungen: Menschenrechte und Menschenpflichten im historischen Kulturvergleich

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Wiener Vorlesungen: Menschenrechte und Menschenpflichten im historischen Kulturvergleich

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Wiener Vorlesungen: Menschenrechte und Menschenpflichten im historischen Kulturvergleich

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Menschenrechte gibt es seit der frühen Neuzeit. Sie wurden in der Aufklärung erfunden und in der Französischen Revolution deklariert, aber keineswegs auch immer umgesetzt. Für viele blieben sie lange Zeit eine unerfüllte Forderung und müssen bis heute immer wieder neu erkämpft werden.

Menschenpflichten dagegen gibt es seit Menschengedenken. Es geht dabei um Selbstverpflichtungen der Stärkeren und Etablierten, sich fürsorglich um Schutzlose und Bedürftige zu kümmern. Menschenrechte formulieren einen Anspruch vor dem Gesetz, der historisch in Europa entstand, aber eine universale Geltung beansprucht. Menschenpflichten beziehen sich auf ethische und soziale Normen, die in allen Kulturen der Welt verankert und somit global sind.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdebatten untersucht Hubert Christian Ehalt im Gespräch mit der deutschen Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann die unterschiedliche Geschichte, Grundlage und Reichweite dieser beiden Prinzipien und fragt nach ihrer Vereinbarkeit - aus dem ORF RadioKulturhaus.