Kulturmontag

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Kulturmontag

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Qualität

  1. hoch
  2. mittel
  3. niedrig

Sendungsbeiträge

  • Signation | Begrüßung

    00:27 Min.
  • Schauspiel-Gigant: Helmuth Lohner

    06:14 Min.

    Aus rechtlichen Gründen kann dieser Teil der Sendung im Internet leider nicht gezeigt werden.

  • Stimm-Wunder: 100 Jahre Frank Sinatra

    09:14 Min.
    Einem Phänomen auf der Spur: Als achtjähriger Knirps stellte sich Frank Sinatra auf einen Bartresen und schmettere Songs für ein paar Cent Trinkgeld. In seinen Zwanzigern brachte er Teenager zum Kreischen wie später nur noch Elvis und die Beatles. Ende der 1940er-Jahre schien seine Karriere am Ende, ein paar Jahre darauf erhielt er als Schauspieler einen Oscar. 1971 setzte er sich erstmals zur Ruhe, um nach einem seiner unzähligen Comebacks bis knapp vor seinem Tod die Konzerthallen der Welt zu füllen.
  • Toleranz-Falle: Über den Umgang mit dem Islam

    09:38 Min.
    In der Auseinandersetzung mit dem Islam – zumal mit seinen radikalen Ausformungen – geht ein tiefer Riss durch unsere Gesellschaft. Vor allem die politische Linke mahnt Toleranz gegenüber anderen Wertesystemen und Kulturen ein. Islamkritik könne allzu schnell in Islamophobie und Verhetzung kippen. Doch mit der Toleranz ist das so eine Sache: Toleranz ist noch lange nicht mit Respekt gleichzusetzen. Kritiker meinen, jene, die ständig Toleranz einfordern, verschleiern manifeste Probleme wie mangelndes Demokratieverständnis, die Missachtung von Frauenrechten oder Integrationsunwilligkeit, wie sie in manchen migrantischen Milieus vorzufinden seien. Das ethische Sprachregelwert Poltical Correctness mache erst recht mundtot, die Diskussion werde gänzlich dem politisch rechten Rand überlassen – so Kritiker. Im Beitrag befragt der "Kulturmontag" dazu führende Intellektuelle wie Carlo Strenger, Michael Sandel und Slavoj Žižek.
  • Studiodiskussion zur "Toleranz-Falle"

    16:11 Min.
    Sitzen wir in der Toleranz-Falle? Ist Islamkritik zulässig oder werden damit nur Ressentiments geschürt? Im "Kulturmontag" diskutieren darüber die Journalisten Michael Fleischhacker und Robert Misik.
  • Geschichten-Erzähler: Christoph Niemann

    06:30 Min.
    Schau des Graphikers im MAK: In seinem Atelier in Berlin-Mitte gestaltet er Bilder für "The New Yorker" und "Die Zeit", illustriert Buchklassiker und kreiert Google-Logos. Im MAK in Wien sind seine Werke ab 1. Juli zu erleben: frech, schnörkellos und elegant. Der Grafiker des feinen absurden Humors ist extrem produktiv, seit rund 25 Jahren publiziert er und erfindet sich stets neu.
  • Wieder-Entdeckung: Die Dichterin Christine Lavant

    09:29 Min.
    Werkausgabe zum 100. Geburtstag: Sibylle Lewitscharoff hält sie für die größte Dichterin des 20. Jahrhunderts. Ihr Verehrer Thomas Bernhard charakterisierte ihr Werk kurz vor seinem Tod als "das elementarste Zeugnis eines von allen guten Geistern missbrauchten Menschen - als große Dichtung, die in der Welt nicht so wie sie es verdient bekannt ist". Schon zu Lebzeiten erhält sie hohe Auszeichnungen. Anlässlich ihres 100. Geburtstags erscheint jetzt im Wallstein-Verlag eine vierteilige Werkausgabe. Der "Kulturmontag" bemüht sich um einen neuen Blick auf Lavant: eine leutselige, entschiedene, kompromisslose Frau, die an ihre Kunst mit allen ihr zu Verfügung stehenden Kräften glaubte. Eine brisante Frage, der in dem Bericht nachgegangen wird, ist ein in der Lavant-Forschung lange Zeit tabuisiertes Thema: Lavants Verhältnis zum Nationalsozialismus.
  • Wort-Künstlerin: Anna Baar

    03:47 Min.
    Porträt der Kandidatin zum Bachmann-Preis: Die 42-jährige Klagenfurterin mit kroatischen Wurzeln wagte sich vor drei Jahren mit Gedichten aus ihrer privaten Schreibstube. Anna Baar gewann damit den Klagenfurter Lyrikpreis. Ihr Debütroman "Die Farbe des Granatapfels" erscheint im August. Zuvor tritt Anna Baar noch beim Wettlesen zum Bachmannpreis der "Tage der deutschsprachigen Literatur" an.
  • Grenz-Gänger: Chilly Gonzales

    07:09 Min.
    Der Universalist beim Jazzfest Wien: Er ist klassisch ausgebildeter Pianist, Komödiant, Rapper und Arrangeur, veröffentlicht Notenbände mit Klavieretüden. Jason Beck bezeichnet sich selbst ganz unbescheiden als musikalisches Genie - und vielleicht hat er damit gar nicht so unrecht: Als "Chilly Gonzales" macht der Kanadier seit den 1990er-Jahren die Musikwelt unsicher, Alternative Rock und Hiphop stehen dabei genauso auf seinem Menüplan wie Kompositionen für Solo-Klavier und Romantische Kammermusik. Für sein neues Album "Chambers" hat sich der Universalist das Kaiser Quartett, ein Hamburger Kammermusikensemble, ins Studio geholt, mit dieser Formation präsentiert er seine musikalischen Grenzgänge am 2. Juli im Rahmen des Jazzfest Wien in der Wiener Staatsoper.
  • Kulturdoku: Mercy und das Spiel des Lebens

    31:22 Min.
    Die 28-jährige Mercy Dorcas Otieno aus Kenia ist die erste afrikanische Studentin am Wiener Max Reinhardt Seminar im Fach Schauspiel. 2013 schaffte sie unter 400 Bewerbern die Aufnahmeprüfung.
  • Verabschiedung

    00:32 Min.