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Heinz Sichrovsky begrüßt dieses Mal drei Autoren, deren Wurzeln ursprünglich im Journalismus liegen. Oft zeigt sich, dass die private Person mit der öffentlichen verschwimmt; wie viel Journalisten gerne von sich preisgeben oder was sie doch lieber ganz für sich behalten, erzählen sie in der heutigen "erLesen" Sendung. Der vielfach ausgezeichnete Kolumnist Rainer Nikowitz ist für seine politsatirischen Texte bekannt, die er gemeinsam mit Florian Scheuba auch im Rabenhof zum Besten gibt. "Nachtmahl" heißt sein zweiter Kriminalroman vom Anti-helden Suchanek, der im Marihuana-Rausch eine Geschichte über Killergelsen auftischt, die verheerende Folgen mit sich bringt. Ela Angerers beeindruckender wie auch schonungsloser Debütroman "Bis ich 21 war" erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nur im Überschreiten aller Grenzen spürt, am Leben zu sein. Schockierend ist dabei nicht nur der Inhalt, sondern Angerers Bekenntnis, dass es sich um eine Autobiografie handelt. Und Polly-Adler-Erfinderin Angelika Hager erzählt nicht nur worin sie und die Kultfigur sich unterscheiden, sondern stellt ihr neues Werk "Schneewittchenfieber" vor. Darin rechnet sie mit absurdem Schönheitswahn und sogenannten "Retro-Schneewittchen" ab, die in ihren Bieder-Sehnsüchten lieber dem Ehemann ein schönes Leben bereiten wollen, als selbst Karriere zu machen. Eine Abschiedsode an den Feminismus und eine explosive Runde mit gehörigem Schmäh in Heinz Sichrovskys Bücherwelt.