Brauer über seine jüdische Kindheit im „Dritten Reich“

Brauer über seine jüdische Kindheit im „Dritten Reich“

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Brauer über seine jüdische Kindheit im „Dritten Reich“

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Der Wiener Künstler Arik Brauer (geb. 1929) erzählt, wie er den Zweiten Weltkrieg als Kind eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter in Wien erlebte. Das Bild von einer gerechten Welt wurde für den damals Neunjährigen durch den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich jäh zerstört. Brauer erzählt, wie seine Mutter mit ihm und seiner Schwester auf der Flucht vor dem NS-Regime vergeblich versuchte, dem Vater in die Emigration zu folgen und nach Wien zurückkehren musste. Während sein Vater das NS-Regime nicht überlebte, entkam Arik Brauer selbst mit viel Glück einer Deportation ins KZ und erlebte die Befreiung Wiens im Versteck als sogenanntes „U-Boot“.

Anmerkung der Redaktion:
Als „U-Boot“ werden Menschen bezeichnet, die in auf der Flucht vor dem Zugriff durch staatliche Behörden in den Untergrund abtauchen und dort in der Illegalität leben.

Sendung: Österreich I & Österreich II
Interviewer: Hugo Portisch